Archiv der Kategorie: Italien

DAS VENEDIG PRINZIP

Der Film startet am *06. Dezember 2012* in den
deutschen Kinos.

In Hamburg wird der Film im Abaton Kino im Grindelviertel laufen:

*Der Film ist in der italienischen Originalversion zu sehen, mit
deutschen Untertiteln –
für italienische Sprachschüler also die perfekte Mischung.

*/Venedig/*/: das ist Romantik pur, das ist die Sehnsucht aller
Europäer, der Traum aller Amerikaner, der Wunsch der Japaner. /

/20 Millionen Touristen besuchen die Stadt jedes Jahr, durchschnittlich
60.000 am Tag. Ihnen stehen inzwischen noch 58.000 Einwohner entgegen.
Und jedes Jahr werden es weniger. Denn die Stadt wird unbewohnbar. *Das
urbane Eigenleben Venedigs ist beinahe zusammengebrochen, es existiert
kaum noch.*/

*DAS VENEDIG PRINZIP */zeigt, was vom venezianischen Leben übrig
geblieben ist: eine Subkultur touristischer Dienstleister; ein Hafen für
monströse Kreuzfahrtschiffe; Venezianer, die auf das Festland ziehen,
weil es keine bezahlbaren Wohnungen mehr gibt./

Bolsena: due misteri di santa Cristina

Das Fest „Santa Cristina“ wird in Bolsena jedes Jahr am 24. Juli mit großem Aufwand gefeiert. Die Lebensgeschichte der Heiligen, die dort im Jahre 304 als Märtyrerin starb, wird in Form eines Mysterienspiels an verschiedenen Plätzen des Ortes in Szene gesetzt.

I Misteri rievocano, in una decina di quadri plastici su occasionali palchi nel centro storico, le tribolazioni cui fu sottoposta la giovane Cristina: sopravvisse fino a che non fu uccisa dalle frecce dei carnefici capeggiati da suo padre. Le rappresentazioni teatrali, affidate a gruppi di improvvisati attori del posto vestiti con costumi
dell’epoca romana, sono quanto resta di un culto popolare che in passato era più complesso e articolato.

Der Dom von Orvieto


Berühmt ist der Dom in Orvieto für seine insgesamt 110 Quadratmeter großen Reliefs. Die Themen der vier figurenreichen Relief gehen von der Genesis, über die Prophezeiung der Ankunft des Messias, zu Geschichten aus dem Neuen Testament und schließlich dem Jüngsten Gericht

Matilda, stadtverdrossene Römerin, will ihr Leben umkrempeln und sucht Zuflucht im beschaulichen Orvieto. Von der ebenso skurrilen wie entspannten Nachbarschaft wird sie mit offenen Armen aufgenommen, und sie bekommt einen Job in der schönsten Buchhandlung am Platz – für Matilda erfüllt sich ein Traum! Aber Orvieto und vor allem die darum liegenden Pinienwälder bergen ein Geheimnis, und das harmonische Miteinander ist plötzlich in Gefahr …
So was! Ein solch herber Empfang in der schönsten Stadt Umbriens: Schon am Tag ihrer Ankunft wird Matilda, Römerin, Single, Anfang Vierzig, von einem fiesen Wespenschwarm überfallen. Hoffentlich kein schlechtes Omen, denn eigentlich hatte sie vorgehabt, ihr Leben umzukrempeln und sich hier im beschaulichen Orvieto niederzulassen. Zum Glück wird sie dann von der ebenso skurrilen wie entspannten Nachbarschaft mit offenen Armen aufgenommen. Und dank ihrer Bekanntschaft mit Professor Paolini erfüllt sich sogar ihr Traum: Sie bekommt einen Job in der schönsten Buchhandlung am Platz und kann sich mit einem echten Kenner über ihre literarischen Leidenschaften austauschen. Aber Orvieto und vor allem die darum liegenden Pinienwälder bergen ein Geheimnis, und das harmonische Miteinander ist plötzlich in Frage gestellt…

Civita di Bagnoregio


Der Tuffhügel, auf dem das heutige Civita di Bagnoregio liegt, war bereits durch die Etrusker besiedelt. Allerdings ist die historische Identität dieses Vorläufers umstritten. Der Forscher M. Lopes Pegna stellte in seinem Buch „Probleme der etruskischen Geschichte und Topographie“ die These auf, das heutige Civita di Bagnoregio könnte identisch sein mit dem geheimnisvollen etruskischen Kultort Fanum Voltumnae, an dem sich jährlich die Priesterkönige des Bundes der zwölf Städte der Lukumonen trafen. Bekanntermaßen ließ der römische Konsul Marcus Flavius Flaccus das Heiligtum 264 v. Chr. zerstören, um damit das unwiderrufliche Ende etruskischer Unabhängigkeit einzuleiten.

1695 wurden Bagnoregio und Civita durch ein Erdbeben erschüttert. Der Bischof von Bagnoregio verlegte daraufhin seine Residenz von dem Städtchen auf dem Tuffhügel in den Kernort in der Ebene.

Civita di Bagnoregio zählt zu den città che muoiono (dt. „sterbenden Städten“). Um 1990 lebten in Civita di Bagnoregio nur noch sieben bis 15 alte Menschen zurückgezogen, bis ein römischer Ex-Manager und zahlreiche Aussteiger und Naturschwärmer in Folge den Ort entdeckten und durch Aufkauf und Sanierung der verlassenen Bauruinen wiederbelebten.

Seither nimmt die Zahl der als Zweitwohnsitze instand gesetzten Gebäude zu, und eine US-amerikanische Universität veranstaltet hier ihre Sommerkurse. Heute ist der Ort auch zum Ferienwohnsitz von Künstlern geworden.
Unsere Kursteilnehmer lieben Civita di Bagnoregio zu besuchen.

Kennst du das Land….

von Johann Wolfgang von Goethe

1. Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.

2. Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.

3. Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier such im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!

 

  • Sai tu della terra dove fioriscono i limoni,
  • gli aranci dorati splendono fra le foglie scure,
  • un venticello spira dal cielo azzurro,
  • il mirto immobile sta e alto si erge l’alloro?
  • La conosci tu, forse ?
  • Laggiù,amore mio
  • Con te, io vorrei andare.
  • Conosci tu la casa ? Il tetto riposa su alte colonne,
  • risplende la sala, la stanza riluce,
  • e irte statue di marmo stanno a guardarmi:
  • Che cosa ti hanno fatto, povera bambina ?
  • La conosci tu forse ?
  • Laggiù, difensore mio
  • Con te, io vorrei andare.
  • Conosci tu la montagna e il suo sentiero fra le nuvole ?
  • Il mulo cerca il suo cammino nella nebbia;
  • Nelle grotte vive la stirpe antica dei draghi;
  • Si sgretola la rupe e su di essa si chiudono i flutti,
  • La conosci tu, forse ?
  • Laggiù, laggiù
  • E’ il nostro cammino; andiamo, padre mio!