Archiv der Kategorie: Dichten

Una ragione / Ein Grund

Una ragione
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Improvvisamente quella luce
dopo un viaggio di minuti sei
illuminò quel volto truce.
Dopotutto che mi importa ehi!
Son di certo ben padrone
Di essere pei fatti miei !
Esclamò quell’adirato omone
all’indirizzo delle onde gamma
radio e mamma e papà fotone,
Ognuno ha la sua passione
e ogni minuto che passa e va
porta a tutti un’altra ragione.

Ein Grund

Plötzlich dieses Licht, nach einer Reise von sechs Minuten, erhellt sich dieses finstere Gesicht, Nach allem, was geht es mich an! Eh! Bin ich oder bin ich nicht mein eigener Herr! Rief er, dieser erzürnte Riese in Richtung der Wellen: Garnma, Radio Mama und Papa Photon. Jeder hat seine Leidenschaft und jede. Minute, die vergeht und kommt, bringt allen einen anderen Grund.

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Rubai / Ich raubte

Rubai
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Alle stelle, una fiaba rubai
e, seppur scosso da forti rimorsi,
nella valle agli gnomi parlai.
Cosi iniziai: c’era una volta,
testè l’ansia antica, mi fermai
e intravvidi segni fra le fronde.
un fulmine per celesti occhi
atterriti. Vidi forche e orchi,
e quel tuono, come fuggii,
lontano lontano.

Ich raubte
Den Sternen raubte ich ein Märchen und obwohl ich von starken Gewissenbissen geschüt­telt wurde, sprach Ich im Tal zu den ‚Zwergen. So begonn ich: es war einmal, die immer­währende Furcht ließ mich verstummen, ich erahnte Zeichen in dem Geäst. Ein BlitzJür die himmelblauen erschrockenen Augen Ich sah Galgen und Menschenfresser und dann dieser Donner, wie ich floh weg, weit weg.

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Della partenza/ Veränderung

Della partenza

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No, non cangia l’aria,
sa di partenza.
Tanto sole al Sud
musica e mare.
DavveroTartaro;
non so ballare
neanche nuotare.
Mi afferra la mano
del Nord Puritano:
Impara Corsaro,
sana pazienza, si,
ma la partenza?

Nein, die Atmosphäre ändert sich nicht, sie verlangt nach Veränderung.
Soviel Sonne im Süden, den Musik und Meer. Wirklich Tartar: ich kann nicht tanzen und
auch nicht schwimmen. Mich ergreift die Hand des puritanischen Nordens.
Lerne Korsar, Vernunft, ja, aber Veränderung?

Pazienza/ Geduld

Pazienza
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Scrissi di cose fatte
e mai concluse
immaginando quello che non è.
Immagina
immagini
immaginando
l‘ immaginazione
di immagini
immaginarie.
Senti, immagina
quell’acqua che cade,
ritorna al mare pregno di nubi
opache come questo giorno senza sole.

Geduld

Ich schrieb von erledigten Dingen und kam nie zum Ende mir das vorstellend, was nicht Ist. Stell dir vor – Vorstellungen – vorstellend – Vorstellung von Vorstellungen • Vorgestellte, Hör, stell dir vor dieses Wasser, das fällt, fließt zurück zum Meer, Wolken in sich tragend, undurchsichtig wie dieser Tag ohne Sonne.

All’ombra/ Im Schatten

All’ombra

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Dal sud al nord del mondo
venni non sapendo perché,
Ma lí io forte tra forti
all’ombra di vulcani e limoni
di prelati e potentati
ruggivo soffrivo.
Della gabbia le sbarre ruppi
e fuggii.
Ma quanta malinconia ora
far tanto d’occhi chiari
nella nebbia che non svanisce.

 

Im Schatten
Vom Süden In den Norden der Erde zog ich, nicht wissend, warum. Aber dort, ich Starker unter Starken im Schatten von Vulkanen und Zitronen von Prälaten und Machthaber brüllt ich, litt ich. Die Eisengitter des Gefängnis fielen und ich floh. Aber welch Melancholie, nunmehr in diesen weitaufgerissenes Augen, In diesem undurchdringlichen Nebel.

Al big Bang

Al Big Bang


Ben venga, mordace, lei,
la voglia di chiederti.
Ritorni dal caos Lui:
vorrà chiarirti,
Perché  Lei e chi sarà quel Lui.
Re lazioni rallentate e relative.
Parto no parti celle
portanti e potenti.
Nel tempo e nello
spazio scegli e venti.
Quanto son care le onde
del tuo se no. Mamma e gamma
quanta luce.
Ti immagino ad occhi chiusi,
tanto dolce tanto dischiusa.
Lá un buco nero.

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AI big bang

Sie sei willkommen, bissig, sie die Lust dich zu befragen. Zurückkommend aus dem Chaos,
Er: er wird dir Klarheit verschaffen. Warum Sie und wer wird er sein dieser Er. Beziehungen verlangsamt und relativiert.
Ich gehe oder du gehst. Zellen tragend und kraftvoll.

In der Zeit und in dem Raum wählst du aus und wehst du. Was sind sie leiblich,
die Wellen von deinem Busen Mama und Gamma wieviel Licht, leb stell mir dich vor
mit geschlossenen Augen, so süß, so halboffen. Dort – ein schwarzes Loch.