Kennst du das Land….

von Johann Wolfgang von Goethe

1. Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.

2. Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht‘ ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.

3. Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier such im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!

 

  • Sai tu della terra dove fioriscono i limoni,
  • gli aranci dorati splendono fra le foglie scure,
  • un venticello spira dal cielo azzurro,
  • il mirto immobile sta e alto si erge l’alloro?
  • La conosci tu, forse ?
  • Laggiù,amore mio
  • Con te, io vorrei andare.
  • Conosci tu la casa ? Il tetto riposa su alte colonne,
  • risplende la sala, la stanza riluce,
  • e irte statue di marmo stanno a guardarmi:
  • Che cosa ti hanno fatto, povera bambina ?
  • La conosci tu forse ?
  • Laggiù, difensore mio
  • Con te, io vorrei andare.
  • Conosci tu la montagna e il suo sentiero fra le nuvole ?
  • Il mulo cerca il suo cammino nella nebbia;
  • Nelle grotte vive la stirpe antica dei draghi;
  • Si sgretola la rupe e su di essa si chiudono i flutti,
  • La conosci tu, forse ?
  • Laggiù, laggiù
  • E’ il nostro cammino; andiamo, padre mio!

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