Tartaro IV

Dov’è la formica ?

Lungo la via
la vita prosegue
tra bordi schifosi
insozzati cli sangue.
Mi ferrno.
Arriva il corteo: quante maschere
variopinte, tante tante.
Arriva il Fariseo
e l’Angelo
e la Forca del Diavolo,
si fa largo Lui
e prende posto per tre.
Piccola piccola la formica attraversa la strada,
tanti scarponi
e stivali
e piedi ciabattanti,
gambe danzanti.
Lesta la formica sparisce, dove?
Lungo la via adesso piove,
piove sulla mia testa
piove sul corteo,
piove sulla formica che non c’è.

Wo ist die Ameise?
Entlang der Straße verläuft das leben, zwischen ekelhaften Bordsteinen, blutverschmiert.
Ich halte inne. Es kommt der Umzug: Wieviele Masken, bunt bemalte, so viele, viele.
Es kommt der Pharisäer und der Engel und der Galgen vom Teufel und Er schafft sich
Platz und nimmt Raum für drei. Klein, klein, überquert die Ameise die Straße, so viel
großes Schuhwerk und Stiefel und stampfende füße tänzerischer Beine.
Schnell verschwindet die Ameise, wohin? Entlang der Straße regnet es nun, regnet es auf
mein Haupt, regnet es auf den Umzug, regnet es auf die Ameise, die nicht da ist.

Credo

Credo nel giorno
che comincia
e vedo
luci d’emergenza.
Credo nel giorno
che comincia
sento sirene d’allarme.
Credo del giorno
la sua incidentalità.

Ich glaube
Ich glaube an den Tag, der beginnt und ich sehe Notsignale. Ich glaube an den Tag,
der beginnt und ich höre Sirenen. Ich glaube an den Tag und an seine Zufälligkeit.

Nel ritmo
Cuore sei una pompa
e tanto t’amo
nel ritmo che fluisce
nel tempo circolare
rosso d’amore e di odio
celeste di fede
bianco perduto
e si ferma nel grumo
raffermo e fermo di stelle troppo veloci.

Im Rytmus
Herz, du bist eine Punpe und Ich liebe dich sehr, in dem fließenden Rhytmus in dem Kreislauf der Zeit, rot vor Liebe, rot mr Hass, bimmelblau vor Glaube, verlorenes Weiß und sie hält tnne, in der Blutkruste ausgetrocknet und regungslos vor den viel zu schnellen Sternen.

E giacevo

Giacevo senza cipressi
all’ombra del pino
teso come un pene.
Guardai più in là
e mi vidi morto.
di spoglie tranquille
ancora tiepide
profumato di erbe
risparmiato dai vermi

Und ich lag
Ich lag ohne Zypresse, im Schalten der Pinien, erregt wie ein Penis. Ich schaute weit voraus und ich sah mich tot. Aber ich war eine ruhige Leiche, noch warm, duftend nach Enle, noch aufgespart von Wurmen.

 

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